Am Kardinal-von-Galen-Gymnasium in Kevelaer sorgte eine Aufgabe im Sexualkundeunterricht für Aufregung: Achtklässler mussten einen „Puff für alle“ entwerfen. Die Minderjährigen sollten dabei unter anderem die Frage beantworten: „Wer muss in diesem neuen Puff arbeiten? Welche Fähig- und Fertigkeiten brauchen die dort Arbeitenden, damit alle möglichen Menschen bedient und zufriedengestellt werden können?“ Darüber berichtet die Rheinische Post.
Konkret wurden den Achtklässlern drei Aufgabenblätter mit mehreren Fragen vorgelegt, mit deren Hilfe sie ein bestehendes Bordell modernisieren sollten. Dabei mussten sich die Schüler im Alter von 13 bis 14 Jahren die Frage stellen: „Welches inhaltliche Angebot muss der neue Puff für alle bereithalten? Welche sexuellen Vorlieben müssen in den Räumen wie bedient und wie angesprochen werden?“
Zudem sollten die Schüler bei der Gestaltung des „Puffs für alle“ beachten: „Für welche Personengruppen braucht es welche Voraussetzungen, damit sie in den Puff gelangen können? Und: Wie muss der Puff von außen gestaltet sein, damit er von allen möglichen Menschen aufgesucht werden kann und aufgesucht werden möchte?“ Auch wurden die Achtklässler dazu angehalten, sich Werbung zu überlegen, mit der „alle möglichen Menschen gleichermaßen angesprochen werden“. Die Minderjährigen sollten sich bei der Werbung zudem Gedanken über „die Hinweise auf die Preisliste“ machen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











