„Überwiegend friedlich“ – so lautete das Fazit der Tagesschau am Neujahrstag zu den Vorkommnissen der Silvesternacht in Deutschland. Im Anschluss referierte Sprecherin Susanne Daubner über verschiedene Einsätze, Unfälle und Angriffe. Im dazugehörigen Beitrag hieß es dann in unmittelbarem Widerspruch zur Anmoderation: „Eine friedliche Silvesternacht war das nicht“.
Auch andere öffentlich-rechtliche Medien versuchten sich an diesem Spagat aus verharmlosender Rahmung und faktischer Darstellung der Ereignisse. „Etwas rauer“ ging es laut dem RBB in Berlin zu, wo schwer vermummte Polizisten mit Böllern attackiert wurden. Die Ironie, zu diesem Text explodierende Feuerwerkskörper inmitten von Menschengruppen zu zeigen, scheint den Machern nicht aufgefallen zu sein.
Der Bayerische Rundfunk hatte zunächst von einer „weitestgehend ruhigen“ Silvesternacht gesprochen. Um die Mittagszeit des Neujahrstages korrigierte die Redaktion ihre Auffassung dann auf den sozialen Netzwerken und löschte ältere Posts.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











