Während das Bundestagswahlergebnis wegen Ungereimtheiten bei den BSW-Stimmen in Nordrhein-Westfalen überprüft wird, mehren sich Berichte über falsch ausgezählte Wahlstimmen. Nachdem das Ergebnis am Mittwoch bereits im Wahlkreis Soest korrigiert werden musste, wurden dem BSW auch im Rhein-Erft-Kreis sowie in der Stadt Oelde Stimmen gutgeschrieben. Die Kreiswahlausschüsse müssen die amtlichen Ergebnisse daher korrigieren.
Im Wahlkreis Rhein-Erft-Kreis I, in dem etwas mehr als 200.000 Menschen ihre Stimme abgaben und das BSW auf 4,3 Prozent kam, waren fälschlicherweise 30 Stimmen dem Bündnis Deutschland angerechnet worden. Auch im Wahlkreis Rhein-Erft-Kreis II erhielt das BSW nachträglich 45 Stimmen mehr. Etwa 200.000 Menschen hatten hier gewählt, das BSW kam auf etwa vier Prozent.
In der Stadt Oelde wurden ebenfalls Abweichungen festgestellt. Im Briefwahlbezirk Wahlkreis 129 Warendorf waren zehn Stimmen fälschlicherweise dem Bündnis Deutschland angerechnet worden. Das BSW kam hier bei etwa 18.000 abgegebenen Stimmen auf etwa 3,5 Prozent. Zuvor hatte es auch andernorts in Nordrhein-Westfalen Berichte über falsche Schnellmeldungen gegeben.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











