„Was glauben Sie eigentlich, wer Sie sind? Sind Sie so dermaßen dumm oder böse? Sie können sich gar nicht vorstellen, wie sehr ich Sie verachte, Sie teuflisches, hässliches Weib.“ Das schrieb eine Nutzerin aus Lippetal über die damalige Bundestagsabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) auf X (vormals Twitter) im Februar dieses Jahres. Strack-Zimmermann ging daraufhin sowohl zivil- als auch strafrechtlich gegen die Frau aus Lippetal vor. Das berichtet der Soester-Anzeiger.
Die Lippeltalerin hatte ihren Kommentar aus Wut über Strack-Zimmermanns Befürwortung der Corona-Impfpflicht getätigt. Strack-Zimmermann hatte sich bereits als eine der ersten Bundestagsabgeordneten für einen solch drastischen Schritt ausgesprochen. Auch die einrichtungsbezogene Impfpflicht hatte sie unterstützt. Diese ließ man im Nachhinein lautlos auslaufen, dennoch kamen viele Mitarbeiter im Gesundheitswesen zu Schaden. Auch die Frau, die Strack-Zimmermann vermeintlich beleidigt hatte, durfte nicht mehr in ihrem Job arbeiten.
Nachdem Strack-Zimmermann bereits 400 Euro in einer zivilrechtlichen, außergerichtlichen Einigung erstreiten konnte, kam es nun zum strafrechtlichen Prozess. Er wurde vor dem Amtsgericht Soest gegen Auflagen eingestellt. Erneut musste die Beschuldigte 400 Euro zahlen. Die Begründung für die Einstellung war laut Gericht „Geringfügigkeit“. Die Frau hatte ihre Schuld eingestanden und hat laut ihrem Anwalt die sozialen Medien verlassen.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











