Auch zur lieben Weihnachtszeit gibt es nichts wichtigeres als Gerechtigkeit – vor allem die sogenannte „Geschlechtergerechtigkeit“ beschäftigt die Gemüter. Wie kann es sein, dass noch immer von einem „Weihnachtsmann“ die Rede ist? Passt so ein alter, weißer Mann noch in die heutige Zeit? Die Sprachwissenschaftlerin Luise Pusch forderte bereits im vorletzten Jahr, „das Weihnachtspersonal weiblicher zu machen“. Sie plädierte im MDR für eine geschlechtsneutrale Bezeichnung – wie etwa die „Weihnachtskraft“.
Hm. Ich finde auch das nicht sensibel genug, vielleicht ist das Weihnachtswesen, weiblich gelesen, gar nicht wirklich kräftig? Da böte sich doch Weihnachtsperson an! Gut, dass die Engel alle irgendwie geschlechtsneutral zu sein scheinen, darüber müssen wir uns keine Gedanken machen. Oder? Der Engel, die Engelin, das Engel? Es gibt so viele Fragen und so wenig Antworten.
Nun, der SWR will zwar beim Weihnachtsmann bleiben, erklärt aber ansonsten servil in seinen „‘Leitplanken‘ für gendersensible Sprache, sich generell zu bemühen, alle Geschlechter gleichermaßen anzusprechen und das generische Maskulinum weitestgehend wegzulassen.“ Alle Geschlechter. 63? 79? Was weiß man schon.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











