Russland-Streit vor der Presse: Weidel übt Kritik an Putin

vor 10 Monaten

Russland-Streit vor der Presse: Weidel übt Kritik an Putin
Bildquelle: Apollo News

In einer Fraktions-Pressekonferenz der AfD ist ein Dissens zwischen den beiden Fraktionschefs offenbar geworden. Auf die Frage eines Reporters zu den Grenzverletzungen durch russische Flugzeuge und Drohnen antworteten die beiden Führungspolitiker der AfD vollkommen unterschiedlich.

Während Tino Chrupalla Zweifel an der offiziellen Version ausdrückte, fand Alice Weidel deutlichere Worte zum Thema. Chrupalla sprach von „sogenannten Drohnen-Überflügen“, bei denen man sich anschauen müsse, „was davon noch übrig geblieben ist“. So verwies er unter anderem darauf, dass es keine bewaffneten Drohnen gewesen sein, die in NATO-Luftraum eindrangen. Richtigerweise wies Chrupalla zudem darauf hin, dass die bekannt gewordenen Beschädigungen an einem Wohngebäude in Polen durch eine „Abwehrrakete“ herausgestellt habe – „wahrscheinlich der Ukrainer oder der Polen selbst“.

„Da wurde viel Propaganda betrieben, dass es hoch funktionierende und munitionierte Drohnen gab“, sagte Chrupalla. Es gehe um Drohnen, die „teilweise aus Styropor und Sperrholz zusammengeschustert“ gewesen und „dann angeblich 1400 Kilometer in polnisches Hinterland geflogen seien“. Vieles basiere auf „ungenauen Nachrichten und Faktenlagen“.

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