Vor mehr als 60 Jahren verhängte der damalige US-Präsident Dwight D. Eisenhower wegen der Enteignung von amerikanischem Eigentum die ersten Sanktionen gegen den sozialistischen Staat Kuba. Das daraus resultierende Handels-, Wirtschafts- und Finanzembargo ist bis heute in Kraft – und jedes Jahr Thema bei der UN-Generalversammlung. Wie praktisch jedes Jahr seit 1992, als das Embargo in den USA zum Gesetz wurde (Cuban Democracy Act), beschloss die Generalversammlung am vergangenen Mittwoch eine nicht bindende Resolution gegen die Sanktionen. Die USA wurden dazu aufgerufen, das Kuba-Embargo zu beenden.
Dabei hielt nur Israel zu den Staaten. Selbst amerikanische Verbündete wie Deutschland und Frankreich stimmten gegen die USA. Genau wie Argentinien – doch das anscheinend ohne Rücksprache mit dem seit knapp einem Jahr regierenden libertären Präsidenten Javier Milei. Der reagierte prompt: Nur wenige Stunden nach der Abstimmung kündigte ein Sprecher von Milei die Entlassung der argentinischen Außenministerin Diana Mondino an. Ihren Posten übernimmt ab sofort Gerardo Werthein.
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