Jedes Jahr feiern rund eine Million Menschen Silvester auf der Champs-Élysées in Paris – dort wird traditionell ein Musikkonzert veranstaltet. Um Mitternacht gibt es ein großes Feuerwerk und der Triumphbogen erleuchtet. Doch dieses Jahr wurde die Silvesterfeier am Prachtboulevard der französischen Hauptstadt abgesagt – der Grund: Sicherheitsbedenken, offenbar im Zusammenhang mit illegaler Migration.
Die französische Polizei hat vor möglichen gewalttätigen Unruhen und anderen Sicherheitsproblemen gewarnt und eine Absage der Veranstaltung nahegelegt – die Pariser Stadtregierung hat eingelenkt. Stattdessen soll es jetzt eine zuvor aufgezeichnete, begrenzte Veranstaltung auf dem Place de la Concorde geben. Außerdem bleibt das Feuerwerk um den Triumphbogen – nur wird den Parisern empfohlen, es sich vor dem Fernseher anzuschauen.
Gegenüber dem Radiosender franceinfo betont dazu ein Pariser Polizeikommissar: „Im letzten Jahr hatten wir in zwei Stunden Silvesterfeier auf den Champs mehr Schreckmomente als in drei Wochen Olympischen Spielen“. Die Entscheidung der Stadtregierung hat dennoch für deutliche Kritik gesorgt – der Vorsitzende der konservativen Republikaner kritisierte etwa die Absage als ein Einknicken vor „Barbarei“.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











