Seit den Anschlägen auf Großveranstaltungen im vergangenen Jahr stehen Weihnachtsmärkte und ähnliche Veranstaltung vor immensen Herausforderungen. Seither gelten vielerorts verschärfte Auflagen, besonders was die Sicherheit angeht. Während größere Feste mit massiven Absperrungen aufwarten, geraten kleinere Organisationen zunehmend an ihre Grenzen. So musste der Pfarrverband im bayerischen Karlsfeld in diesem Jahr den beliebten Martinsumzug absagen.
Rund 500 bis 600 Kinder und Erwachsene hatten sich traditionell mit ihren selbstgebastelten Laternen beteiligt. Doch diesmal bleiben die Laternen dunkel. „Wir haben nicht die Kapazitäten, das zu organisieren“, sagt Diakon Josef Enthofer gegenüber dem Merkur.
Die Vorbereitungen für den Umzug beginnen üblicherweise nach den Sommerferien. Doch laut Enthofer ziehen sich immer mehr Ehrenamtliche zurück, die bislang zentrale Aufgaben übernommen hatten. Parallel dazu seien die Sicherheitsvorschriften deutlich strenger geworden. „Es genügt nicht, dass jemand mit einer Warnweste herumläuft“, betont der Diakon. Man müsse nun „Dinge grundsätzlich neu angehen“, um die Auflagen künftig erfüllen zu können.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











