Die Havel-Therme in Werder (Potsdam-Mittelmark) hat ihre Einlasspolitik strikt angepasst. Künftig wird der Zutritt strenger kontrolliert und eine geschlechterbezogene Begrenzung beim Einlass durchgeführt. Zuerst hatte die B.Z. über die Neuerungen berichtet. Anlass für die Entscheidung waren nach Angaben des Betreibers wiederholte Vorfälle, die sich insbesondere im Zusammenhang mit größeren „Männergruppen“ ereignet haben sollen.
Teilweise seien diese Gruppen alkoholisiert gewesen. Geschäftsführer Andreas Schauer erklärte, es habe Belästigungen gegenüber weiblichen Gästen und Mitarbeiterinnen gegeben. Zudem kam es laut Betreiberangaben in mehreren Fällen zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, darunter Messerstechereien auf dem Parkplatz der Anlage. In der Folge wurde ein externer Sicherheitsdienst eingesetzt.
Um das Sicherheitsgefühl der Besucherinnen und Besucher zu stärken, hat die Therme nun ein neues Zugangskonzept eingeführt. Demnach darf künftig kein Geschlecht das andere um mehr als 20 Prozent übersteigen. Wird diese Grenze erreicht, kann es zu einem vorübergehenden Einlassstopp kommen – auch dann, wenn die maximal zulässige Besucherzahl noch nicht ausgeschöpft ist.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











