Das Land Baden-Württemberg beteiligte sich an der Finanzierung einer dauerhaften Amphibienschutzanlage im Zuge des Radwegbaus im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis. Aus einer Kleinen Anfrage des Abgeordneten Dr. Albrecht Schütte (CDU) geht nun hervor, dass sich die Gesamtkosten für das Projekt auf eine Million Euro belaufen. Ursprünglich waren für das Konzept rund 650.000 Euro eingeplant.
In der Antwort heißt es konkret, dass die Schutzmaßnahmen für Amphibien beim Straßen- oder Radwegebau auf den Vorgaben des europäischen als auch des nationalen Natur- und Artenschutzrechts beruhen. Der Abschnitt der Kreisstraße, wo sich der neue Radweg befindet, ist Teil des Landeskonzepts zur Vernetzung von Amphibienlebensräumen, was die Maßnahmen rechtfertigt und rechtlich begründet.
Die Amphibienschutzanlage wurde gemeinsam mit dem Radweg geplant und gebaut. Ursprünglich wurden die Kosten auf ungefähr 650.000 Euro geschätzt. Beim Baugrubenaushub für die Amphibiendurchlässe stießen die Arbeiter jedoch auf eine tiefliegende, teerhaltige Straßenbefestigung, die aus der durchgeführten Baugrunderkundung nicht bekannt war, was die Kosten für den Bau anhob. Daraus ergaben sich zusätzliche Kosten in Höhe von 200.000 Euro. Hinzu kamen Baunebenkosten in Höhe von rund 150.000 Euro, die in der Kleinen Anfrage jedoch nicht konkret benannt werden. Die Gesamtkosten beliefen sich demnach auf insgesamt eine Million Euro.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











