Die Bundesregierung zeigt sich offen dafür, die Gehälter von Zivilangestellten der amerikanischen Stützpunkte in Deutschland zu übernehmen. Das berichtet der Spiegel. Rund 11.000 Menschen arbeiten in nicht-militärischen Rollen an den und für die zahlreichen Basen und Stützpunkte der US-Streitkräfte in Deutschland.
Aufgrund der aktuell bestehenden Haushaltssperre in Amerika besteht die Gefahr, dass diese nun nicht mehr bezahlt werden. Dann würde Berlin einspringen, wie das Bundesfinanzministerium gegenüber dem Spiegel erklärt. „Der Bund wird eine außerplanmäßige Ausgabe auf den Weg bringen, um sicherzustellen, dass die Oktober-Gehälter rechtzeitig gezahlt werden“, sagte eine Sprecherin des Hauses.
Ob dies tatsächlich nötig werde, sei aber noch offen, heißt es weiter: Bei vergangenen Shutdowns seien die US-Streitkräfte in Deutschland davon ausgenommen gewesen und hätten ihre Gehälter bekommen. Im Zweifel wären vor allem Angestellte der US-Stützpunkte in Ramstein, Kaiserslautern, Wiesbaden und Stuttgart, sowie die von Truppenübungsplätzen in der bayerischen Oberpfalz betroffen.
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