Wegen Frost und Stromausfall: Explosionsgefahr bei Hunderten Wärmepumpen in Berlin

vor 6 Monaten

Wegen Frost und Stromausfall: Explosionsgefahr bei Hunderten Wärmepumpen in Berlin
Bildquelle: NiUS

Der große Stromausfall in Berlin, der mutmaßlich durch einen linksextremen Anschlag ausgelöst worden ist, lässt nicht nur Tausende Berliner seit Tagen frieren – die Mischung aus klirrender Kälte in der Bundeshauptstadt und fehlendem Strom macht auch zahlreiche Wärmepumpen zu tickenden Zeitbomben.

Betroffen sind sogenannte Monoblock-Wärmepumpen, die mit dem Kältemittel R290 betrieben werden, was nichts anderes ist als das hochexplosive Propangas. Das jedenfalls sagt der Sachverständige für Bau- und Immobilienangelegenheiten André Habedank.

Zu NIUS sagte Habedank: „Durch den Stromausfall fällt die Heizung der Wärmepumpe aus und die Minus-Temperaturen sorgen dafür, dass das Wasser in den Leitungen gefriert, sich ausdehnt und den Wärmetauscher beschädigen oder zerstören kann. Wenn der Wärmetauscher kaputtgeht, hat das Kältemittel direkten Zugang zum Brauchwasser oder zum Heizwasser und kann so über defekte Leitungen oder undichte Ventile in das Haus eindringen.“

Gerade bei Neubauten kommen Wärmepumpen häufiger zum Einsatz.

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