Als der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke im April 2024 zum ersten Mal wegen des Satzes „Alles für Deutschland“ vor Gericht stand, war Matthias Kühn darüber empört. Der alleinerziehende Vater aus Bayern kommentierte auf Youtube einen Videobeitrag über die Gerichtsverhandlung mit genau diesem Satz.
Einige Tage später wiederholte er seinen Kommentar, diesmal ergänzte er noch eine Distanzierung. „Ich distanziere mich von der ss und sa! Alles für Deutschland“, schrieb Kühn unter einem Beitrag über den zweiten Tag der Gerichtsverhandlung gegen Höcke.
Der AfD-Politiker ist inzwischen verurteilt – wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Nun droht dies auch dem Youtube-Nutzer aus Vaterstetten in Oberbayern. Das Amtsgericht Ebersberg hat einen Strafbefehl gegen Matthias Kühn erlassen. Er soll eine Geldstrafe von 9.000 Euro (100 Tagessätze) zahlen.
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