Der Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck schließt eine Koalition mit der CDU nach der Bundestagswahl nicht aus – stellt dafür jedoch Bedingungen. In einem Gespräch mit dem WDR-Podcast 0630 forderte er von dem CDU-Bundesvorsitzenden und Unionskanzlerkandidaten Friedrich Merz ein öffentliches Schuldeingeständnis.
„Wenn man der AfD einen Gefallen tun will, dann schließen jetzt alle Demokraten aus, dass sie jemals miteinander was machen“, sagte Habeck. Das führe zu einem Bündnis unter Tolerierung der AfD. Er betonte zudem: „Die Union ist ja größer als Friedrich Merz, das sind ja sehr viele kritische Stimmen.“ Auch die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel habe sich in dieser Frage eindeutig positioniert.
Merz müsse einräumen, dass sein gemeinsames Abstimmen mit der AfD im Bundestag in der vergangenen Woche ein Fehler gewesen sei, forderte Habeck. „Das ist schwer als öffentliche Figur, als Politiker, aber es ist möglich“, erklärte er im WDR-Podcast. „Und dann sollte das auch akzeptiert werden.“
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