Zwölf Polizisten sind bei einer anti-israelischen Demonstration in Berlin am Samstag verletzt worden, einer von ihnen musste stationär im Krankenhaus behandelt werden. Die Einsatzkräfte waren dem Mob aus gewaltbereiten Männern zum Teil hilflos ausgeliefert. Von Wasserwerfern, um die Angreifer zurückzudrängen: keine Spur. Anders, als noch vor wenigen Jahren bei den Protesten gegen die Corona-Maßnahmen, wo friedliche Demonstranten einfach weggespült wurden.
Eine Frau hebt das Grundgesetz in die Höhe, ein Wasserstrahl fegt sie weg. Menschen formen mit den Fingern Herzen und Peace-Zeichen, ein Mann spielt auf dem Klavier, ein paar Demonstranten singen – sie alle werden fortgespült von dicken Fontänen, die wuchtige kastenförmige Fahrzeuge auf sie spucken.
Noch heute ist die vollkommen unverhältnismäßige Gewalt, die die Polizei in der Corona-Zeit gegen überwiegend friedliche Demonstranten ausübte, in vielen Köpfen präsent. Damals wurden Kritiker mit Wasserwerfern aus dem Weg geräumt, niedergetreten, blutig geschlagen.
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