Wenn am 8. März 2026, am internationalen Frauentag, der neue baden-württembergische Landtag gewählt wird, steht ein Sieger jetzt schon fest: Cem Özdemir. Der ehemalige Bundeslandwirtschaftsminister inszeniert sich im Wahlkampf als Allzweckwaffe. Er soll die Koalition aus Schwarz-Grün möglich machen, mehr noch: der nächste Ministerpräsident werden.
Sieben Faktoren sprechen dafür:
Auf den Wahlplakaten findet sich das Logo ganz klein, auf Özdemirs gut gepflegtem Instagram-Account müssen die 211 Tausend Follower lange suchen, bis sie einen Hinweis auf die grüne Partei finden. Die Strategie: So tun, als sei man eine bürgerliche Partei, um dann nach der Wahl die grüne Keule auszupacken.
Man könnte meinen, Özdemir tritt als parteiloser Kandidat an.
Anders ist The Länd und seiner wirtschaftlich schwächelnden Hauptstadt nicht beizukommen. Denn die Autometropole Stuttgart und ihre Lastenradpartei sind sich nicht mehr grün. Aber ohne die Grünen geht es nicht, wenn man die AfD weiter konsequent ausschließt.
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