Angesichts des deutlichen Konflikts, der zwischen der EU und den USA aufgrund der Diskussion um eine mögliche US-Annexion der Insel Grönland ausgebrochen ist, wurde zuletzt durch den Vizepräsidenten des Deutschen Fußball-Bunds (DFB), Oke Göttlich, der außerdem Präsident des Hamburger Bundesligisten FC St. Pauli ist, ein möglicher Boykott der WM, die dieses Jahr auch in den USA stattfindet, durch die Fußballnationalmannschaft in den Raum gestellt – nun schließt auch Unionsfraktionschef Jens Spahn einen solchen Boykott nicht mehr aus.
So sagte Spahn in der ZDF-Sendung Berlin direkt, angesprochen auf ein mögliches WM-Boykott: „Ich denke das ist jetzt nichts was wir jetzt entscheiden müssen. Sport ist erstmal Sport – entscheidend ist, wie die Dinge sich weiter entwickeln.“ Gleichzeitig schien er ein WM-Boykott durchaus in Betracht zu ziehen: „Dass die Debatten einfach so sind, wie sie vorletzte Wochen waren, das wird ja nicht passieren. Das ist wie in einer Beziehung, in der Ehe, wenn Drohungen mal so offen auf dem Tisch waren, vor aller Öffentlichkeit ausgetragen wurden, dann gehts ja am nächsten Tag nicht so weiter, als wär nichts gewesen.“
Auch auf eine Nachfrage der Moderatorin, ob Spahn nun zu Ja tendiere, meinte der CDU-Politiker: „Ich würde mal sagen, wir warten ab, wie sich die nächsten Wochen entwickeln. Ich halte jetzt nichts davon, den ganzen politischen Fokus auf diese Debatte zu legen. Wir müssen doch darüber reden, wenn wir sagen, wenn wir souveräner (…) sein wollen (…), dann müssen wir jeden Tag unsere Entscheidungen danach ausrichten.“
PUTINS KRIEG: Heftige Angriffe vor Nato-Gipfel! Russland feuert massiv auf Ukraine I WELT LIVESTREAM











