Walid Saadaoui und Amar Hussein: Zwei Männer wegen geplanter Anschläge auf jüdische Gemeinde verurteilt

vor 6 Monaten

Walid Saadaoui und Amar Hussein: Zwei Männer wegen geplanter Anschläge auf jüdische Gemeinde verurteilt
Bildquelle: Apollo News

Zwei Männer sind in Großbritannien schuldig gesprochen worden, einen von der Terrormiliz ISIS inspirierten Anschlagsplan gegen die jüdische Gemeinde in Manchester vorbereitet zu haben. Nach Erkenntnissen des Gerichts in Preston hätten Walid Saadaoui (38) und Amar Hussein (52) mit einem Schusswaffenangriff der Gemeinde „unermesslichen Schaden“ zufügen wollen. Beide hegten laut den Ermittlern eine „instinktive Abneigung“ gegen Juden und planten, Waffen ins Land zu schmuggeln. Sie glaubten, dabei mit einem Gleichgesinnten namens „Farouk“ zusammenzuarbeiten – tatsächlich handelte es sich um einen verdeckten Ermittler.

Nach Angaben der Polizei von Greater Manchester war Saadaoui der Drahtzieher eines Plans, der „potenziell der tödlichste Terroranschlag in der Geschichte des Vereinigten Königreichs“ hätte werden können. Zwischen Dezember 2023 und Mai 2024 versuchten er und Hussein, mehrere Sturmgewehre und fast 1000 Schuss Munition nach Großbritannien zu bringen. Im Mai wurde Saadaoui auf einem Hotelparkplatz in Bolton gefasst, als er deaktivierte Waffen aus einem Auto lud. In dem Fahrzeug fanden die Ermittler zwei Sturmgewehre, eine Pistole und Munition.

Im Prozess stellte sich heraus, dass Saadaoui den Anschlag als Märtyrer begehen wollte. Er hatte ein Testament verfasst und Geld für seine Familie zurückgelegt. Über falsche Facebook-Profile verbreitete er islamistische Propaganda und schrieb über Pläne, jüdische Einrichtungen in Manchester auszuspionieren. Er rekrutierte den ebenfalls radikalisierten Hussein, mit dem er nach Dover reiste, um mögliche Schmuggelrouten zu erkunden.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Apollo News

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Apollo News zu lesen.

Weitere Artikel