Wahlrecht für Ausländer, Enteignung, „Antifa bleibt Handarbeit“ – so tickt die Spitzenkandidatin der Berliner Linken

vor 12 Tagen

Wahlrecht für Ausländer, Enteignung, „Antifa bleibt Handarbeit“ – so tickt die Spitzenkandidatin der Berliner Linken
Bildquelle: Apollo News

Sie will ein Wahlrecht für Ausländer einführen, verbreitet regelmäßig antiisraelische Positionen und wirft der CDU vor, die Tradition Konservativer aus den 1930er Jahren fortzusetzen. Elif Eralp wurde bereits im vergangenen Oktober zur Spitzenkandidatin der Linken für die kommenden Monat anstehende Abgeordnetenhauswahl in Berlin nominiert. In aktuellen Umfragen führt ihre Partei zum Teil sogar, mit SPD und Grünen käme sie zusammen auf rund 50 Prozent der Stimmen. In der Zeit ist schon die Rede von „Kuba-Ökonomie und Gaza-Romantik“.

Warum die Linken gerade bei jungen Leuten so erfolgreich sind, lässt sich schnell an Eralps Instagram-Account erkennen: Smileys, bunte Kacheln, konsequentes Gendern – hipp, bunt, locker und vor allem nahbar. Elif – die sich selbst immer nur beim Vornamen nennt – bezeichnet die Berliner stets als „Nachbar*innen“. Sie wirkt empathisch und kämpferisch, ruft ein „neues Kapitel“ aus und verspricht der jungen Generation das Blaue vom Himmel. Ihr Auftritt in den sozialen Medien ähnelt dem einer marxistischen Studentin. Dabei ist Eralp bereits 45 Jahre alt, verheiratete Mutter zweier Kinder und studierte Juristin. Und sie ist eine knallharte Sozialistin.

Ihr Lieblingsthema im Wahlkampf: bezahlbarer Wohnraum. Sie strebt eine Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne an, schimpft über „Mietabzocke“ und unterstellt Merz und Klingbeil, bezahlbares Wohnen in Berlin verhindern zu wollen. Sie plant – selbstverständlich – auch einen Mietendeckel und will den Neubau von Wohnraum teilweise staatlich finanzieren. Immer wieder heißt es: „Mietmafia raus aus Neukölln!“. Dabei ignoriert sie die ohnehin hohe Verschuldung ihrer Stadt ebenso wie das katastrophale Ergebnis solcher Vorhaben in sozialistischen Staaten wie Kuba, Venezuela oder auch der DDR.

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