Nachdem es bereits im Vorfeld der Bundestagswahl zu Pannen bei der Bereitstellung der Stimmzettel gekommen war, wurden am Sonntag weitere Ungereimtheiten bekannt. Im Essener Wahlkreis 119 wurden 238 Stimmzettel für ungültig erklärt, weil diese eigentlich dem Wahlkreis 118 zugeordnet waren und dementsprechend die falschen Direktkandidaten aufwiesen.
Zwar konnten die betroffenen Wähler immer noch ihre Zweitstimme für eine Partei abgeben, die Erststimme blieb jedoch wirkungslos, berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Der Fehler fiel demnach erst kurz nach der Öffnung der Wahllokale auf. Um 9.45 Uhr meldeten erste Wähler den Fehler vor Ort, woraufhin die korrekten Wahlzettel herausgegeben wurden.
Auch in Trier lief die Wahl nicht reibungslos ab: Um 11 Uhr wurden hier am Wahlsonntag Ungereimtheiten auf den Wahlzetteln gemeldet, wieder ging es um die Direktkandidaten. Demnach seien hier die Kandidaten des Wahlkreises Berlin-Pankow – der immerhin etwa 600 Kilometer entfernt liegt – aufgeführt gewesen.
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