Eigentlich geht zwischen Union und dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) gar nichts.
„Das ist völlig klar, das haben wir auch immer gesagt, dass wir mit solchen rechtsextremen und linksextremen Parteien nicht zusammenarbeiten. Für Frau Wagenknecht gilt ja beides. Sie ist in einigen Themen rechtsextrem, in anderen wiederum linksextrem“, sagte CDU-Chef Friedrich Merz kurz nach der Europawahl am 10. Juni in der ARD. Beim CSU-Parteitag Anfang Oktober legte Merz noch einmal nach, nannte die AfD fremdenfeindlich und im Kern antisemitisch. „Die Union würde ihre Seele verkaufen“, wenn sie mit der AfD kooperiere. „Das gilt auch für BSW!“
Auch CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann ließ am Mittwoch im Morgenmagazin von ARD und ZDF noch keinen Zweifel aufkommen: „Wir haben Werte, und diese Werte werden wir nicht verramschen und nicht verkaufen. Nur um an die Macht zu kommen, werden wir unsere Werte nicht verkaufen. Distanziert euch von Merz, distanziert euch von der Ukraine… Das wird’s mit uns nicht geben. Wir stehen zur Westbindung. Das werden wir gar nicht diskutieren. Diese Punkte sind für uns unverrückbar. Nicht verhandelbar. Weil wir stehen. Wir sind die CDU, und wenn wir hier irgendwelche Positionen aufgeben, dann ist das nicht die CDU, die es jetzt ist. Frau Wagenknecht ist für mich persönlich eine Kommunistin. Es ist auch menschlich für mich schwer, mich in sie hineinzuversetzen. Wir stehen fest auf unseren Grundfesten, und die sind unverrückbar.“
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM











