Der größte Rosenmontags-Umzug Hessens findet im osthessischen Fulda statt. Seit Jahrzehnten eröffnen elf Böllerschüsse aus einer historischen Kanone pünktlich um 11.11 Uhr das Treiben der bis zu 100.000 Narren in der Stadt – nur in diesem Jahr nicht. Denn weite Teile der Fuldaer Innenstadt sind seit Samstag eine Waffenverbotszone.
Die harmlose karnevalistische Tradition fällt dem Anstieg der Kriminalität zum Opfer!
Das regionale Nachrichtenportal Osthessen-News berichtet, dass es von 2022 bis 2024 in Fulda (70.000 Einwohner) im öffentlichen Raum 540 Gewaltdelikte gegeben habe, in 126 Fällen kamen dabei Messer oder andere Waffen zum Einsatz. Am Bahnhof in Fulda, auf dessen Vorplatz der große Fastnachts-Umzug für gewöhnlich mit den Böllerschüssen gestartet war, kam es zuletzt im Juni 2024 zu einer Messerstecherei. Ein 16-Jähriger war das Opfer, kam mit Verletzungen am Becken und an den Beinen ins Krankenhaus, ein 17-jähriger Tatverdächtiger war zwischenzeitlich festgenommen worden.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











