Die Zahl der Stellenstreichungen in der deutschen Wirtschaft nimmt kontinuierlich zu. Von der Automobilindustrie über die Stahlbranche bis hin zur Chemieindustrie. Nun hat auch der Münchner Konzern Wacker Chemie einen großflächigen Stellenabbau angemeldet: Das Unternehmen will insgesamt 1.500 Stellen streichen – den größten Teil davon in Deutschland.
Die Kapazitätskürzungen sind Teil eines umfassenden Sparkurses. Insgesamt will das Unternehmen 300 Millionen Euro pro Jahr einsparen, die Hälfte davon durch den Personalabbau, wie aus einer Mitteilung des Vorstands hervorgeht.
Ende 2024 beschäftigte das Unternehmen weltweit rund 16.600 Mitarbeiter, davon etwa 10.700 an deutschen Standorten. Der bedeutendste Standort bleibt das Werk im bayerischen Burghausen, wo rund 8.000 Menschen arbeiten. Der Konzern zählt zu den global führenden Anbietern von hochreinem Polysilizium – einem Schlüsselrohstoff, der sowohl für die Chipfertigung als auch für die Solarbranche von zentraler Bedeutung ist.
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