Die Ausgeburten verrückter „queerfeministischer“ Aktivisten nehmen bisweilen bizarre Formen an. In Oldenburg startet etwa ein kleiner Jahrmarkt, der einen recht eigenwilligen Blick auf Geschichte und Gegenwart wirft und mit interaktivem Gedöns lockt, das „Spaß machen“ soll. Inklusive Infos über Schwangerschaftsabbrüche.
Heute startet die dritte Edition von „Sheroes“: Die Sparte 7 des Oldenburgischen Staatstheaters veranstaltet einen mobilen „queerfeministischen Jahrmarkt“, mit dem „patriarchale Denkmuster spielerisch ins Wanken gebracht“ werden sollen. Weitere Termine gibt es am 31. Mai sowie am 1., 3. und 5. Juni (dann in Bremen).
Beim interaktiven Spektakel rund um den Kiosk begegnen die Besucher an verschiedenen Stationen „vergessenen FLINTA-Persönlichkeiten“ (Akronym, das für Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nichtbinäre, transgeschlechtliche und agender Personen steht), die von der Geschichtsschreibung vergessen wurden. Kein Wunder, schließlich beklagen die Veranstalter, dass „unsere Welt vor allem von weißen Männern gestaltet wurde – und dass vor allem weiße Männer darüber berichtet haben“. Biografie-Karten der von der Historie vernachlässigten „queeren“ Personen können erspielt, ertauscht oder verdient werden – etwa beim Umwerfen von Dosen mit sexistischen Begriffen oder beim Quiz zur queeren Geschichte.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











