Die AfD hat vorsorglich eine Strafzahlung von 2,35 Millionen Euro gezahlt, vermutlich wegen einer Großspende im Wahlkampf. Das bestätigte die Bundestagsverwaltung gegenüber dem Stern. Demnach sei die Überweisung „zur Verwahrung“ eingegangen – die AfD möchte das Geld offenbar wiederhaben, sollte sich der Verdacht der Strohmannspende, also der Verschleierung der echten Geldquelle, nicht erhärten.
Vor der Bundestagswahl hatte die Partei eine Großspende über ebenjene 2,35 Millionen Euro erhalten, die über die Landesgrenzen hinaus für Aufsehen sorgte. Vermutlich reagierte die AfD jetzt mit der vorsorglichen Zahlung auf diese Spende, die der Partei Anfang Februar in Form von Wahlplakaten übergeben worden war (Apollo News berichtete).
Sie stammte von dem ehemaligen Landesgeschäftsführer der FPÖ im österreichischen Bundesland Vorarlberg, Gerhard Dingler, gegen den anschließend der Vorwurf der Strohmannspende erhoben und Ermittlungen eingeleitet wurden. Er soll wenige Wochen zuvor eine Schenkung in Höhe von 2,6 Millionen Euro von dem deutschen Immobilienunternehmer Henning Conle erhalten haben – dem in der Vergangenheit bereits mehrfach vorgeworfen worden war, Spenden an die AfD verschleiern zu wollen.
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