Vorwärts immer, rückwärts nimmer: So entrückt reagierte die SPD-Chefin auf die NRW-Wahlen

vor 10 Monaten

Vorwärts immer, rückwärts nimmer: So entrückt reagierte die SPD-Chefin auf die NRW-Wahlen
Bildquelle: Apollo News

Die SPD hat nicht gut lachen. Zwar ist das Ergebnis der Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen nicht ganz so schlimm wie von manchen befürchtet: Dennoch sind 21,9 Prozent das schlechteste SPD-Ergebnis der Geschichte bei einer NRW-Kommunalwahl. Und für die Sozialdemokraten in ihrer alten Hochburg erst recht kein Grund für Jubel.

Es ist vor allem die AfD, an die die Sozialdemokraten ihre Wähler verlieren. In Gelsenkirchen, einst wie kaum eine andere Stadt SPD-Hochburg, liefern SPD und AfD sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Im historisch ebenso roten Duisburg wächst die rechte Partei um mehr als das Doppelte. In beiden Städten bahnt sich eine entsprechende Stichwahl an. Im Stadtratswahlergebnis von Gelsenkirchen trennt die SPD von der zweitplatzierten AfD gerade mal 0,5 Prozent.

Insgesamt zeigen die NRW-Kommunalwahlen das inzwischen altbekannte Muster: Die AfD und auch die Linke gewinnen, während die sogenannten „Parteien der Mitte“ allesamt verlieren. Insbesondere ein Menetekel für die Sozialdemokraten, die an vielen Stellen und insgesamt, trotz allem, gerade noch mal mit einem wortwörtlich blauen Auge davonkommen.

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