Von wegen „Hassrede“: Wie ZDF-logo! und die EU-Initiative „klicksafe“ Minderjährige politisch indoktrinieren

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Von wegen „Hassrede“: Wie ZDF-logo! und die EU-Initiative „klicksafe“ Minderjährige politisch indoktrinieren
Bildquelle: NiUS

Die ZDF-Kindersendung logo! kooperiert mit der Initiative klicksafe, um Kindern und Jugendlichen Medienkompetenz zu vermitteln. Gewarnt wird vor Fake News – mit deutlich linker Schlagseite.

Wer Kinder hat, kennt logo!, die Nachrichtensendung im KiKa. Sie richtet sich an Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren und klärt täglich zwischen 18 und 19 Uhr über das Weltgeschehen auf. Im Allgemeinen sachlich, wenn auch mit der für Haltungssender typischen politischen Schlagseite.

So wurden etwa im US-Präsidentschaftswahlkampf die Kandidaten so vorgestellt: Trump als mehrmals verurteilter Vertreter von „America First“ („will weniger Rücksicht auf andere Länder nehmen“) und Mauer-Bauer an der mexikanischen Grenze. Kamala Harris hingegen „kennt sich schon gut aus in der Politik“, sie sei Vizepräsidentin („die erste Frau und die erste Schwarze“) und wolle sich „dafür einsetzen, dass alle gleich behandelt werden, egal welche Hautfarbe oder Herkunft sie haben.“ Ein schlimmer Finger gegen Mutter Teresa also. Bekanntlich sahen die Amerikaner das etwas anders und wählten entsprechend, aber die sehen ja auch nicht logo!.

Neben vielen durchaus interessanten Beiträgen, etwa über Masern oder über Kinderarbeit in Bolivien findet sich in der Rubrik „Macht mit!“ ein externer Link zu einem Quiz: „Deepfakes und Co. Erkennt ihr gefälschte Fotos und Videos?“, herausgegeben von klicksafe in Kooperation mit ZDF logo!.

Fake News verbreiten immer nur die Anderen.

klicksafe, kofinanziert von der Europäischen Union, ist eine Medienkompetenz-Initiative für mehr Sicherheit im Netz. Sie soll beim souveränen und kritischen Umgang mit Online-Medien unterstützen: „Auf klicksafe.de finden pädagogische Fachkräfte, Eltern und interessierte Nutzer*innen aktuelle Informationen und Materialien.“ In Deutschland wird klicksafe von der Medienanstalt Rheinland-Pfalz verantwortet.

So manches ist zweifellos sinnvoll, etwa Aufklärung über Cybermobbing, Clickbaiting, das Vermeiden von exzessivem Spielen oder von Kostenfallen. Nebenher werden allerdings zahlreiche Botschaften vermittelt, die ihren Ursprung klar aus dem links-grünen Spektrum haben – und das, wo die Initiative nach eigenen Angaben politisch und wirtschaftlich unabhängig sein will.

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