Multikulturalität wird von der Politik gerne als Bereicherung verkauft. Doch was das Zusammenleben mit Männern und auch mit Jugendlichen aus muslimisch geprägten Ländern in der Realität bedeuten kann, das erlebten Matteo Conti und seine Tochter im vergangenen Jahr. Conti lebt mit Frau und zwei Kindern in Köln, arbeitet als Projektleiter in der Finanzberatung.
Seine Tochter Clarissa Conti* ist 14 Jahre alt und geht auf ein Gymnasium in Köln. „Ein hübsches und interessiertes Mädchen“, erzählt der Vater. „Sie lernt neben der Schule noch Japanisch, ist sehr strebsam. Davon fühlen sich wohl manche Mitschüler provoziert. Die Klasse, in die sie geht, gilt sowieso seit längerem als Problemklasse. Der Anteil an Migranten aus muslimischen Ländern liegt geschätzt bei 50 bis 60 Prozent.“
Einschulung an einer Berliner Grundschule.
Vor einem Jahr, zu Beginn der 8. Klasse, wurde die Tochter von drei Mitschülern sexuell belästigt. Clarissa stand am Waschbecken des Klassenzimmers, als drei Jungen sich näherten: Ibrahim fasste sie an den Hintern, griff ihr dabei in den Schritt, Hakan und Zoran feuerten ihn an.
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