Was passiert eigentlich an deutschen Universitäten abseits des Lehrbetriebs? Eine am Samstag in Göttingen abgehaltene Veranstaltung liefert einen bizarren Einblick.
Ein aus allen Nähten platzender Vorlesungssaal, laute Popmusik und eine in einen Talar gehüllte Dragqueen am Rednerpult. Was an eine Parodie erinnert, ist an der Georg-August-Universität in Göttingen Realität. Dort trat im Rahmen einer Vorlesung am Samstagnachmittag die Dragqueen „Renelopé Fauxwell“ auf. Brisant: Die als „Vorlesung der etwas anderen Art“ beworbene Universitätsveranstaltung wurde durch Pflichtbeiträge der Studenten bezahlt.
Die Georg-August-Universität Göttingen steht seit fast 300 Jahren für eine freie und aufgeklärte Wissenschaft und brachte historische Größen wie Carl Friedrich Gauß, Jacob Grimm oder Werner Heisenberg hervor. Am Samstag ging es weniger um wissenschaftliche Exzellenz, stattdessen wurde in der Universität eine Veranstaltung von der Dragqueen „Renelopé Fauxwell“ abgehalten. Diese machte schon zu Beginn ihres Vortrags deutlich: „Ich habe keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











