Wohl kaum eine Berufssparte hat von der Energiepolitik des ehemaligen Bundeswirtschaftsministers Robert Habeck so profitiert wie die der Energieberater: Durch sein Heizungsgesetz wurde der Druck auf Millionen Hausbesitzer erhöht – daraufhin lassen sich viele von eben jenen Energieberatern über den Einbau einer Wärmepumpe oder die Gebäudeisolierung beraten. Jetzt zeigt eine neue Umfrage unter Energieberatern, dass man sich in dem Berufsfeld Habeck und die Ampel-Regierung zurückwünscht.
Mit der neuen Koalition ist in Hinsicht auf die Energiepolitik vieles anders geworden: Das Heizungsgesetz soll reformiert oder laut Koalitionsvertrag gar abgeschafft werden – hiervon ist man in der Regierung mittlerweile abgerückt. Die Bauminister der Länder haben die Bundesregierung darüber hinaus aufgefordert, alle EU-Initiativen auf diesem Gebiet abzulehnen.
Nun hat eine Umfrage unter Energieberatern im Auftrag des Bundesverbands energieeffiziente Gebäudehülle, über die der Tagesspiegel berichtet, ergeben, dass man in der Branche unzufrieden mit der aktuellen Regierung ist: 39 Prozent bewerten die Energiepolitik der Schwarz-Roten-Regierung als überwiegend schlecht, 25 Prozent gar als sehr schlecht. Im Nachhinein betrachten unterdessen 46 Prozent die Energiepolitik der Ampel als überwiegend gut, sieben Prozent sogar als sehr gut.
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