Es ist der Running Gag im Netz: „Ein Wunder ist geschehen. Während der Neujahrsansprache des Bundeskanzlers stand der gelähmte Großvater auf und schaltete den Fernseher aus!“ Das unerträgliche Jahresend-Geschwurbel von Friedrich Merz (CDU), das in dem Satz „Hören wir nicht auf Angstmacher und Schwarzmaler“ seine ganze geistige Armut findet, im Medien-Echo.
Das Magazin „Focus“ entlarvt die hohlen Phrasen: „Die Ansprache arbeitet mit klassischen politischen Standardsätzen: ‚Wir haben es selbst in der Hand‘, ‚Deutschland ist ein starkes Land‘, ‚Unsere Hände sind nicht gebunden‘…“.
„NiUS“-Chef Julian Reichelt analysiert: Merz sei „vollkommen besessen von der Idee seiner selbst als grandiose Schicksalsfigur der Weltgeschichte. Er sieht sich als Bändiger und Bezwinger der ganz großen Linien, er kann keinen einzigen simplen Gedanken ohne die Frontverläufe in der Ukraine denken. Er ist vollkommen unfähig geworden, zu erkennen, dass die wichtigsten Entscheidungen fürs Land im Land liegen, zum Beispiel in einer Umkehr der wahnwitzigen Energie-Politik ohne Rücksicht auf das Bürokratiemonstrum EU.“
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