In Deutschland bricht Volkswagen die Zelte ab: Bis 2030 sollen 35.000 Stellen abgebaut werden, fast alle VW-Werke werden vom Kahlschlag betroffen sein, die Produktionskapazitäten sollen deutlich gesenkt werden. Doch der deutsche Autoriese investiert derweil kräftig im Ausland. Neuester Nutznießer davon: Argentinien.
In das südamerikanische Land möchte der Konzern 523 Millionen Euro investieren, wie Volkswagen am vergangenen Freitag bekanntgab. In Argentinien besitzt der Autobauer bereits zwei Werke und beschäftigt rund 7.000 Menschen. Dort will man das VW-Modell Amarok runderneuert herstellen – ab 2027 soll die Produktion laut Firmenangaben beginnen.
Die Investitionen in den argentinischen Standort kommen zu einer Zeit, in der das Vertrauen von Investoren und Unternehmern in das Land nach einer langen Periode der Unsicherheit zurückkehrt. Bis zum Frühjahr 2024 fiel das Land immer tiefer in eine wirtschaftliche Krise – angetrieben durch eine horrende Inflationsrate.
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