In Los Angeles wütet immer noch der schwerste Waldbrand in der Geschichte der Stadt. Die Feuerwehr von Los Angeles (LAFD) hat große Schwierigkeiten, den Brand in den Griff zu bekommen. Die Stadt hatte erst vergangenes Jahr das Budget um 17 Millionen US-Dollar gesenkt. Die Priorität der Führung der Feuerwehr, unter der Leitung von Chefin Kristin M. Crowley, lag zuletzt vor allem darin, mehr Diversität in ihrer Abteilung umzusetzen.
Nun kursiert in den sozialen Medien ein Video, in dem LAFD-Vizechefin Kristine Larson über Männer herzieht. So lobt sie zuerst das Diversitätsziel der Feuerwehr: „Du möchtest jemanden sehen, der auf deinen Notfall in deinem Haus reagiert – sei es ein medizinischer Notfall oder ein Feueralarm – der so aussieht wie du“, erklärt die schwarze Frau. Das würde der Person „ein bisschen mehr Ruhe“ geben. Denn dann wäre man in dem Wissen, „dass jemand die eigene Situation vielleicht besser verstehen könnte.“
Kritik an ihr und anderen Frauen im Feuerwehrdienst kann sie nicht nachvollziehen. So würde sie auf Aussagen wie „Sie könnten meinen Ehemann nicht aus einem Feuer tragen“ zurückschießen: „Er hat sich an den falschen Ort gebracht, wenn ich ihn aus dem Feuer hinaustragen muss.“ Damit gibt sie nicht nur offen zu, dass sie wohl viele Menschen nicht aus einem Feuer tragen könnte, sondern dass für sie die Opfer sich in solche Situationen selbstverschuldet gebracht hätten.
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