„Baby-Glück: Virologe Streeck: Wir sind Eltern geworden“, jubelt die Zeit. „Hendrik Streeck und Paul Zubeil sind Eltern geworden“, salutiert die Bunte.
Hurra! Es ist ein Junge! Plötzlich sind alle Dutzidutzi, und Timmy der Wal ist plötzlich egal. Niemand fragt: Wie bitte? Wir haben alle Long Tagesschau und uns als brave Bürger so daran gewöhnt, verbalen Unfug durchzuwinken, dass niemand bei diesen Schlagzeilen aufschreit. Erst langsam rollt auf Plattformen wie X die Empörungswelle los. Endlich!
Es ist 2026, und alle Paare haben die Möglichkeit, eine Familie zu gründen, so auch Virologe Streeck und sein Mann. Gratulation, go for it! Was irritiert, ist die Formulierung: Wir sind Eltern? Wie das? Wer die Schulklassen 3 bis 9 nicht durchgeschlafen hat, wird stutzig. Denn im rosa oder blauen – oder neutralen – Raum steht ein richtig großer Elefant: Wessen Baby ist das wirklich? Welcher der Väter ist der biologische? Wer ist die Mutter? Wie lief das alles ab?
Sicherlich werden wir bald eine Exklusiv-Hochglanzgeschichte über diese Familie sehen.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











