Die britische Regierung hat eine Warnung an die europäischen Regierungen ausgesprochen: In Großbritannien sieht man bestimmte Äußerungen von EU-Politikern zum Ukraine-Krieg, etwa von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron oder auch von Bundeskanzler Friedrich Merz, kritisch. Im Vorfeld des Treffens zwischen Trump und Putin hat die britische Regierung deshalb die europäischen Regierungen angewiesen, auf „nicht hilfreiche Kommentare“ zu verzichten, wie der britische Telegraph berichtet.
Die Warnungen aus Großbritannien kommen aus Sorge, dass öffentliche Forderungen an Trump oder Putin im Zuge der Friedensverhandlungen zu einem Ausschluss der EU und Großbritanniens von den Verhandlungen führen könnten. Der britische Premierminister Keir Starmer hatte sich angesichts der anstehenden Verhandlungen betont zurückhaltend verhalten – im Gegensatz zu Merz, Macron und anderen EU-Politikern.
„Das Verhalten der Europäer scheint in vielerlei Hinsicht darauf hinzudeuten, dass sie die Amerikaner verärgern werden, und sie werden Trump verärgern, wenn sie anfangen, Forderungen zu stellen und rote Linien zu ziehen“, so Regierungsinsider zu den letzten Äußerungen von EU-Politikern im Telegraph.
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