Die Bayerische Versorgungskammer (BVK) steht nach verlustreichen US-Immobiliengeschäften unter massivem Druck. Die BVK ist mit rund 117 Milliarden Euro Anlagevermögen die größte öffentliche Versorgungseinrichtung Deutschlands und verwaltet die Altersvorsorge sowie Leistungen bei Berufsunfähigkeit vor allem für Angehörige freier Berufe wie Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Rechtsanwälte, Steuerberater, Architekten, Ingenieure, Tierärzte und Schornsteinfeger.
Medienberichten zufolge investierte die BVK bis zu 1,6 Milliarden Euro in Büro- und Hotelimmobilien in US-Metropolen wie New York, San Francisco und Miami. Teile der Objekte standen leer, erwiesen sich als sanierungsbedürftig oder mussten mit hohen Verlusten verkauft werden. Inzwischen ist von einem möglichen Gesamtschaden von bis zu 700 Millionen Euro die Rede, nachdem für 2024 bereits Abschreibungen von mehr als 160 Millionen Euro vorgenommen wurden.
Millionen Menschen vertrauen der BVK ihr Geld an.
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