Vermittlungsquote von 11 Prozent: EU und Regierung verwenden eine halbe Milliarde Euro, um Menschen „mit Migrationshintergrund“ in Arbeit zu bringen

vor 6 Monaten

Vermittlungsquote von 11 Prozent: EU und Regierung verwenden eine halbe Milliarde Euro, um Menschen „mit Migrationshintergrund“ in Arbeit zu bringen
Bildquelle: NiUS

Im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) gaben EU und Bund zwischen 2021 und 2025 über 530 Millionen Euro aus, um Menschen „mit Migrationshintergrund“ in Arbeit zu bringen. Die Vermittlungsquote liegt bei 11 Prozent, die Kosten betragen bis zu 33.000 Euro Steuergeld pro einzelner Vermittlung. Das zeigt die Antwort auf eine Anfrage der AfD-Fraktion, die NIUS exklusiv vorliegt.

Von elf Programmen, bei denen Menschen im Rahmen des „ESF-Plus-Programms“ in Arbeit vermittelt werden sollen, richten sich sieben explizit an Menschen „mit Migrationshintergrund“, wie „EHAP Plus“, „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“, „Integration durch Qualifizierung“, „Win-Win – Durch Kooperation zur Integration“, „WIR – Netzwerke integrieren Geflüchtete in den regionalen Arbeitsmarkt“ und „My Turn – Frauen mit Migrationserfahrung starten durch“. Die Programme umfassen Beratung, Weiterbildung und Begleitung.

EU und Bund gaben für genannten Programme zwischen 2021 und 2025 über 530,63 Millionen Euro aus. 301,9 Millionen Euro kamen aus ESF-Mitteln, 228,73 Millionen Euro aus Mitteln des Bundes. Ziel des ESF-Plus-Programms ist es, „Menschen bei der Bewältigung wirtschaftlicher und sozialer Herausforderungen zu unterstützen“. Insgesamt beliefen sich die Kosten des Programms auf über 1,27 Milliarden Euro. Das erklärte das Arbeitsministerium gegenüber NIUS auf Anfrage.

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