Mit markigen Forderungen tingelt Katja Diehl als „Mobilitätsexpertin“ unter anderem gern durch die ARD-Sender und das ZDF. Leider ist sie chronisch knapp bei Kasse. Jetzt ließ sie 7.999 Euro für eine BahnCard 1. Klasse sammeln, weil sie andere Lebensentwürfe zwar gern kennenlernt, aber wohl doch lieber ungestört vom niederen Volk sitzt.
„Autoverkehr hat in Europa mehr zerstört als die Kriege, die es durchlitten hat“, „Jede Autofahrt kann töten“, „Wir nehmen den Deutschen den Traum vom eigenen Auto und vom Eigenheim“ – mit solchen Weisheiten hat es Katja Diehl in die Medien geschafft. Vor allem in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wo sie unter anderem bei MDR, SWR und WDR als „Mobilitätsexpertin“ vorgestellt wird.
Was qualifiziert nun zur Expertise? Hat Katja Diehl Verkehrsingenieurwesen / Verkehrswesen, Mobilitäts- und Verkehrsmanagement, Verkehrs- und Raumplanung oder Verkehrswirtschaft (Transport and Logistics) studiert? Mitnichten, sondern: Literaturwissenschaften, Medien und Soziologie.
Eine „Mobilitätsexpertin“ ist Katja Diehl von der Ausbildung her also eher nicht. Vielmehr bittet man sie in ihrer eigentlichen Eigenschaft als Klima- und Verkehrswende-Aktivistin um steile Thesen, die das Herz jedes grünen Autohassers höher schlagen lassen.
Außer steilen Thesen nichts gewesen: Katja Diehls Expertise ist gefragt.
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