In einer Moschee in Duisburg fand über die Osterfeiertage ein mehrtägiges islamisches Seminar statt, das die Sicherheitsbehörden auf den Plan gerufen hat. Organisiert wurde die Veranstaltung von Salafisten, die in der Al-Furqan-Moschee zwei Redner auftreten ließen, die dem Verfassungsschutz seit Jahren als Islamisten bekannt sind.
Einladungen kursierten ausschließlich über WhatsApp, weil darum gebeten wurde, die Information „nicht auf anderen Plattformen zu veröffentlichen“. Neben kostenloser Verpflegung wurden auch Gratis-Übernachtungen angeboten, um Teilnehmer anzulocken. Das berichtet Bild.
Zu den angekündigten Rednern gehören dabei der Syrer Hassan Dabbagh (54), bekannt als Sheikh Abul Hussain, sowie der Marokkaner Mohamed Benhsain (65), bekannt als Abu Jamal. Sie werden als „die wichtigsten salafistischen Prediger der ersten Generation“ gehandelt, so etwa die Einschätzung der Fachstelle Extremismusdistanzierung (FEX).
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