Haben Apotheker und andere Verdächtige in Bayern das Covid-Medikament Paxlovid auf den Schwarzmarkt gebracht? Im Raum steht ein Schaden in Millionenhöhe
In Bayern sollen Apotheker und andere Verdächtige das Covid-Medikament Paxlovid illegal auf den Schwarzmarkt gebracht haben. Zur Debatte steht ein möglicher Schaden in Höhe von etwa 2,6 Millionen Euro, wie die bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Betrug und Korruption im Gesundheitswesen (ZKG) in Nürnberg mitteilte. Zwei Beschuldigte sitzen demnach in Untersuchungshaft. Die Haftbefehle seien in München vollstreckt worden, sagte ein Sprecher der Zentralstelle.
Die Spezialstaatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Verdächtigen im Jahr 2023 das verschreibungspflichtige, vom Bund zentral beschaffte Medikament bestellt haben, um es danach „außerhalb des vorgegebenen Verteilungsmechanismus“ an Zwischenhändler auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen.
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