In Thüringen, Sachsen und Brandenburg haben die Wähler entschieden: ohne das neue Bündnis Sahra Wagenknecht keine realistische Koalition gegen die AfD. Bald wird klar werden, ob die „Brombeere“, eine Koalition aus BSW, SPD und CDU, wirklich reifen kann. In Sachsen deutet einiges darauf hin.
Bei der Regierungsbildung in Thüringen, Sachsen und Brandenburg stehen wichtige Entscheidungen an. In allen drei Ländern suchen CDU und SPD Koalitionen ohne die AfD – in Sachsen kommen die Verhandlungsführer der Union am Bündnis Sahra Wagenknecht nicht vorbei. Eine sogenannte Brombeer-Koalition wären für Deutschland etwas völlig Neues.
Umworbene Frau: BSW Chefin Sahra Wagenknecht
BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hält sich nach wie vor bedeckt. Mal klingt sie zuversichtlicher, mal setzt sie Spitzen gegen die möglichen Partner. So sagte Wagenknecht zuletzt im Deutschlandfunk, nach den Wahlen vom September habe sie noch das Gefühl gehabt, CDU und SPD hätten die Ergebnisse verstanden. Nun habe sie den Eindruck, die Parteien wollten weitermachen wie bisher. Doch wollten die Wählerinnen und Wähler „Veränderung“. CDU und SPD müssten sich bewegen, so Wagenknechts Botschaft. Sonst gehe das BSW eben in die Opposition.
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