Ein 19-Jähriger ist in der Nacht zum 29. März Opfer eines schweren Verbrechens geworden. In Sigmaringen (Baden-Württemberg) soll ein gleichaltriger Täter den Mann vor einer Gaststätte abgefangen, ihm eine Augenbinde aufgesetzt und ihn gewaltsam in einen Nebenraum des Lokals verschleppt haben. Was folgte, waren Stunden der Misshandlung mit Messer, Pistole und Schlägen.
Wie die Staatsanwaltschaft Hechingen und das Polizeipräsidium Ravensburg mitteilten, soll der Hauptverdächtige sein Opfer gefesselt, mit einer Schusswaffe bedroht und ihm Videoaufnahmen von Folterungen gezeigt haben, verbunden mit der Ankündigung, ihn ebenso zu behandeln. Auch eine Schnittverletzung soll er dem Wehrlosen zugefügt haben.
Unterstützt wurde er dabei offenbar von zwei weiteren Männern, 24 und 30 Jahre alt. Laut Staatsanwaltschaft ist der Haupttäter deutscher Staatsbürger. Seine beiden Mitbeschuldigten, ein Kosovare und ein weiterer Deutscher, sind noch auf freiem Fuß. Die Hintergründe der Tat sind noch ungeklärt. Zuerst berichtet hatten die Stuttgarter Nachrichten und der Südkurier. Das Opfer wurde im Laufe der Qualen entkleidet. Die Täter nahmen ihm Bargeld in dreistelliger Höhe sowie sein Handy ab und zerstörten es.
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