Am Samstag sind etwa 1.500 Islamisten im Rahmen einer Kundgebung gegen Israel durch die Hauptstadt gezogen und haben offen ein Kalifat gefordert. Wie die Berliner Morgenpost berichtet, waren Hunderte Menschen dem Demonstrationsaufruf des YouTubers Ahmad Tamin gefolgt, dessen Kundgebung eigentlich von der Berliner Polizei ohne Nennung eines Grundes untersagt worden war. Wie die Berliner Morgenpost am Sonnabendnachmittag erfuhr, hatte das Berliner Oberverwaltungsgericht der Demonstration vor der ägyptischen Botschaft dann doch noch in einem Widerspruchsverfahren stattgegeben und die Kundgebung spontan gestattet.
Immer wieder war der radikale Islamist auf vergangenen Kundgebungen mit aggressiver Stimmung aufgefallen. Vor einem Jahr hatte Tamin mit weiteren Islamisten zum öffentlichen Gebet am Alexanderplatz aufgerufen (Apollo News berichtete). Dort hatte Tamin vorgebetet: „Ya Allah, vernichte jeden Ungerechten, wo immer er auch sein möge auf dieser Welt, der Israel zur Seite steht und unterstützt bei diesem Völkermord, ya Allah, erniedrige sie vor den Augen der Weltöffentlichkeit“, so der Bericht des rbb damals.
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