Noch im Februar war der Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, auch aufgrund der schwierigen Verhandlungen bezüglich des Rohstoffabkommens, gescheitert. Nun haben sich die USA und die Ukraine auf ein Abkommen geeinigt. Am Mittwoch unterschrieben der US-Finanzminister Scott Bessent und die Wirtschaftsministerin der Ukraine, Julia Swyrydenko, den Vertrag.
Durch das Abkommen wird die Partnerschaft zwischen der Ukraine und den USA gestärkt – beide Länder erhalten wirtschaftliche Zugeständnisse. So erhalten die USA durch Vorrechte auf gemeinsame Investitionsprojekte für die Erschließung von Rohstoffen deutlich einfacheren Zugang zu den Rohstoffen der Ukraine.
Die Ukraine profitiert unterdessen von dem Abkommen durch einen von Washington kontrollierten Wiederaufbaufonds, in den die Gewinne aus den Rohstoffgeschäften fließen werden. Wie Bloomberg berichtet, werden dabei, anders als bislang erwartet, nur zukünftige Militärhilfen an die Ukraine als amerikanische Beteiligung an dem Fonds gewertet. Bislang war das einer der wichtigsten Verhandlungspunkte der USA: US-Präsident Donald Trump sieht das Abkommen als Möglichkeit für die Ukraine, die ihr gewährten Militärhilfen zurückzuzahlen.
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