Mamdanis Amtseid und die Botschaft an den Westen

vor 6 Monaten

Mamdanis Amtseid und die Botschaft an den Westen
Bildquelle: Tichys Einblick

Das Bild ging um die Welt. Es zeigt, wie Zohran Mamdani, der neue Bürgermeister von New York, auf den Treppen einer U-Bahnstation seinen Amtseid als neues Oberhaupt der Stadt ablegt. Neben ihm seine Frau, die den Koran hält, auf dessen Worte sich Mamdani nicht nur selbst, sondern auch sein Amt und eben damit auch die ganze Stadt verpflichtet. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – vor allem dann, wenn das Bild Worte illustriert, die als heilig, als einzige Quelle ewiger Wahrheiten gelten.

Heilig ist am und im Koran alles. Heilig ist das Papier, heilig ist der Einband, heilig ist jedes Wort. Schon deshalb lohnt es sich, den Text zu lesen und ernst, wörtlich ernst zu nehmen; genauso ernst, wie es die Strenggläubigen, die ihr Bekenntnis mit dem Messer in der Hand bezeugen, uns vormachen. Der Koran verlangt, die Ungläubigen totzuschlagen (9. Sure), ihnen die Finger einzeln abzuschlagen (8. Sure) und sie im Feuer braten zu lassen: “so oft ihre Haut gar ist, geben wir ihnen eine andere Haut, damit sie die Strafe schmecken“ (4. Sure). Ein Vorgehen, an dem Allah, der Allmächtige, seine Freude haben soll.

Bischöfe, Ratsvorsitzende und andere fromme Leute empfehlen uns, so etwas nicht wörtlich zu nehmen, und beschwören die gemeinsamen Wurzeln der drei abrahamitischen Schriftreligionen, des Judentums, des Evangeliums und des Koran. Wir sollten ihnen folgen, denn der Vergleich ist lehrreich. Im Ersten Buch Mose erschrickt Abraham bei dem Befehl, seinen Sohn Isaak zu töten, gehorcht jedoch und macht sich auf den Weg. Als er das Messer gegen seinen Sohn erhebt, erscheint ein Engel und bietet einen Widder als Ersatz für einen Menschen. Die Botschaft ist klar: die Zeit der Menschenopfer ist vorbei. Wer opfern will, soll Tiere opfern, keine Menschen.

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