Kurz vor dem Ende ihrer Amtszeit veröffentlichte die Biden-Regierung noch eine neue Leitlinie zur Förderung der Nuklearenergie. Ziel ist es, die Kernkraftkapazität in den USA bis 2050 mindestens zu verdreifachen: Es sollen insgesamt 200 Gigawatt neue Kapazität entstehen, was etwa der Leistung von 200 herkömmlichen Atomkraftwerken entspricht. Darüber berichtete zuerst die Welt.
Auch nach dem Regierungswechsel im Januar soll die Kernkraft-Unterstützung fortbestehen, der frisch gewählte Präsident Donald Trump setzte schon im Wahlkampf ebenfalls Kernkraft-Energie. Er würde damit der Biden-Regierung folgen, die in der Atomkraft ein Export-Potenzial sieht und anstrebt, die USA als globalen Marktführer zu etablieren.
Weltweit setzen immer mehr Staaten wieder auf Nuklearenergie – darunter auch Italien, das kürzlich den Wiedereinstieg beschlossen hat. Deutschland hingegen bleibt mit seinem vollständigen Atomausstieg isoliert.
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM











