Ein geleakter Gesprächsmitschnitt beschädigt ein weiteres Mal die Glaubwürdigkeit der Washington Post schwer. In einem von der O’Keefe Media Group veröffentlichten Mitschnitt gibt Matt Viser, leitender Reporter und Bürochef der Zeitung, offen zu, dass es bei der Trump-Berichterstattung nicht um ausgewogene Information, sondern um die Konstruktion eines belastenden Narrativs geht.
„Trump, der Geschäftsmann, oder Trump, der Typ, der zu allen nett war – das ist sozusagen nicht die Richtung, in die wir gehen“, so Viser in dem Gespräch.
Der konkrete Anlass: Die Washington Post „recherchiert“ seit Monaten an einer Geschichte über Donald Trumps frühere Beteiligung an Schönheitswettbewerben – und sucht nach möglichen Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Doch der Mitschnitt zeigt, wie einseitig diese Recherchen angelegt sind.
„Wenn wir nur eine Menge Leute hätten, die sagen, Trump sei ein Gentleman gewesen, sehr nett und habe jeden respektvoll behandelt – ich glaube nicht, dass wir dann diese Geschichte machen würden. Wir würden sie einfach nicht bringen.“ Er erklärt weiter, dass das Projekt nur dann voranschreiten werde, wenn die Reporter „etwas Neues herausfinden können, was Trump damals getan hat … das wir [WaPo] den Menschen irgendwie offenlegen können“.
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