Viel zu sagen hatte er nicht, Bundeskanzler Friedrich Merz bei seinem Antrittsbesuch im Weißen Haus in Washington. Waren es zwei oder drei Minuten? Ansonsten saß er auf dem Sessel und konnte lauschen, wie US-Präsident Donald Trump über sich, von sich und seiner erfolgreichen Politik redete. „Ich habe ein großartiges Mandat und die Mehrheit gewonnen“. Eine leichte Spitze an Merz, der nur mit Mühe eine Regierungskoalition bilden konnte.
Merz hatte als Gastgeschenk eine Kopie der Geburtsurkunde von Trumps Großvater mitgebracht, der aus Kallstadt in der Pfalz kam. Das Auswärtige Amt habe das besonders hübsch angefertigt, am liebsten wolle er das selbst behalten, so Merz begeistert im Regierungsflieger. Höflich freute sich Trump und schaute nach oben, wo denn noch Platz für die Urkunde sein könnte. Die deutschen Presseleute lobten überschwänglich diese geniale Idee der Urkunde, was auch sonst.
Dann gleich weiter im Text. Die amerikanischen Journalisten interessierte mehr das Verhältnis von Trump zu Elon Musk, der zuletzt mit unschönen Sätzen und Schimpfkanonaden für Schlagzeilen gesorgt hatte. Außerdem wollten sie wissen, was bei den wirklich wichtigen Gesprächen unter anderem mit Putin gesagt wurde.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











