Die US-Regierung fordert, die Urteile gegen mehrere Randalierer, die am sechsten Januar 2021 am Sturm auf das Kapitol beteiligt waren und in diesem Zusammenhang unter anderem wegen aufrührerischer Verschwörung verurteilt wurden, aufzuheben. Das geht aus Berichten mehrerer amerikanischer Medien hervor.
Dementsprechend hat das US-Justizministerium am Dienstag die Aufhebung der Urteile gegen 12 Personen durch das Berufungsgericht beantragt. Konkret handelt es sich bei den Verurteilten um Mitglieder der rechtsextremen Organisationen „Oath Keepers“ und „Proud Boys“. Die Anhänger der Gruppen wurden unter der Biden-Regierung für schuldig befunden.
Es handelt sich bei dem Antrag um die Aufhebung der letzten Schuldsprüche gegen Kapitol-Randalierer. Zuvor hat US-Präsident Donald Trump bereits 1.500 verurteilte Beteiligte an den Ausschreitungen im Kapitol begnadigt. Die Begnadigungen mehrerer Beteiligter hatte der Präsident Anfang 2025 zu Beginn seiner Amtszeit per Dekret veranlasst.
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